Lindenauer Hafen I Leipzig

  • Quartier
  • Parks / Gärten / Friedhöfe
  • Plätze / Wege
  • Wasserlagen
  • Wohnen
Entwicklungskonzept Ostufer 1 / 12
Hafenbecken mit Speichergebäude 2 / 12
Konzeptplan Gutachterverfahren Lindenauer Hafen 3 / 12
Phasierung Bebauungsband Ostufer 4 / 12
Bebauungsband Ostufer 5 / 12
Bausteine der Baufeldentwicklung I Nucleus I Akzent I Miniquartier 6 / 12
Bausteine der Baufeldentwicklung I Akzent I Miniquartier I Nucleus 7 / 12
Zwischennutzung bauliches Entwicklungsband 8 / 12
Zwischennutzung + Initialbebauung 9 / 12
Hafenpromenade mit Zwischennutzungsfeldern 10 / 12
Liegeplätze am technischen Hafen 11 / 12
Rahmenplan Lindenauer Hafen I Zusammenschau 12 / 12

Lindenauer Hafen I Leipzig

Hoch 8d5eb3ea96aa6d8411b83159c50d3c743e6f189fe27bbf9217b3fef0304afe85 Runter 73169ddb03ba779574d1c3fe70dbd202a2462306dd06fe08958010812f841ed9

Im Rahmen des wassertouristischen Konzeptes für Leipzig stellt die städtebauliche Neuordnung des Lindenauer Hafens ein Schlüsselprojekt dar. Die Wasserlage wird als urbaner Raum erschlossen. Hierzu wurden im Rahmen eines konkurrierenden Gutachterverfahrens Modelle für die Gestaltung und Steuerung des Transformationsprozesses entwickelt. Anstatt ein finales Bebauungsbild zu fixieren, zeigt der Beitrag von bgmr Landschaftsarchitekten und ASTOC Architects & Planners mit den Entwicklungsbausteinen 'Nucleus', 'Akzent' und 'Miniquartier' unterschiedliche Optionen auf, die je nach Nachfrage, lokalem Bedarf und der aktuellen wirtschaftlichen Situation kombiniert werden können. Für die längerfristige Entwicklung wurde aus Erschließungsstraße, Uferpromenade und Hangkantenpark ein Grundgerüst geschaffen, das Nettobauland von 4 ha für die zukünftige Entwicklung definiert. Im städtebaulichen Entwicklungsband wurden Funktionsfelder für Zwischennutzungen vorgesehen, die durch die schrittweise baulichen Nutzung abgelöst werden können. Die vorhandenen Potenziale der besonderen Topografie und der Lage am Hafenbecken wurden aufgenommen und als Freiraumstruktur in Bezug auf Nutzbarkeit, Erlebbarkeit, baulicher Realisierung und Pflegeaufwand herausgearbeitet. Für den Hangkantenpark konnte das gestalterische Leitbild „Urbaner Wald“ mit waldartigen Gehölzstrukturen und lichtungsartigen Offenflächen, insbesondere im Hangrücken, weiterentwickelt werden. Nach Abschluß des Gutachterverfahrens wurden bgmr und ASTOC mit der Erstellung des Rahmenplans beauftragt. Er schreibt die am Ostufer entwickelte Konzeption fort und führt sie mit weiteren aus dem Gutachterverfahren stammenden Setzungen am Westufer zusammen. Im weiteren Planungsverlauf erstellte bgmr den Grünordnungsplanung zum B-Plan Lindenauer Hafen (siehe Projekte).

Leistung Gutachterverfahren I1.Rang Ostseite Hafenbecken I Erstellung Rahmenkonzept I GOP - Umweltbericht und Artenschutzbeitrag zum Bebauungsplan
Größe  
Auftraggeber LESG als Sanierungsträgerin der Stadt Leipzig, Dezernat Stadtentwicklung und Bau
Projektpartner ASTOC Architects & Planners, Köln
Bildnachweis © bgmr I ASTOC Architects & Planners, Köln