Rahmenplan Hambach

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Tagebau Hambach in Flutung I 'In naher Zukunft' 1 / 22
Rahmenplan Neuland Hambacher Tagebau I 2070 2 / 22
Zwischennutzung I Tagebau in Flutung I 2040 3 / 22
Energielandschaft mit Einleitbauwerk I Tagebau in Flutung I 2040 4 / 22
Bereich Einleitung mit Freizeiteinrichtungen 2070 5 / 22
Unterhalb 'Ort der Zukunft Bürgewald' I Tagebau in Flutung I 2040 6 / 22
Ort der Zukunft Bürgewald mit Seezugang I 2070 7 / 22
Hambach Loop + Topografie 8 / 22
Erlebnis Sophienhöhe I Tagebau in Flutung I 2040 9 / 22
Gemeinschaft im Kulturpark Manheim I Kirche St. Albanus und Leonhardus 10 / 22
Manheimer Energiebucht mit Kulturpark + Loop I 2070 11 / 22
Berg + See I Flutungsziel 2070 12 / 22
Höllen-Treppe Sophienhöhe I Blick auf Höllen 13 / 22
Höllen-Treppe Sophienhöhe 14 / 22
Besucherinformationszentrum Terra Nova I 2070 15 / 22
Seezugang Terra-Nova I 2070 16 / 22
Berg + See I Flutungsziel 2070 17 / 22
Zukunftsterrassen Elsdorf I Stadterweiterung 2070+ 18 / 22
Freizeit- und Halboffenlandschaft vor Niederzier I 2070 19 / 22
Seilbahnstation Sophienhöhe I Stetternicher Tor 20 / 22
Seilbahnstation Sophienhöhe I Stetternicher Tor 21 / 22
Siedlungsentwicklung im Neuland 22 / 22

Rahmenplan Hambach

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Im Tagebau Hambach wird die Kohlegewinnung bis Ende dieses Jahrzehnts beendet. Ab 2030 entsteht durch die Zuleitung von Rheinwasser, über 40 Jahre hinweg, einer der national größten Binnenseen. Der anstehende Entwicklungsprozess bietet die besondere Chance, zur ökologischen, sozial-kulturellen und ökonomischen Inwertsetzung der Tagebaufolgelandschaft. Die Entwicklung des Neulands Hambach ist zusammen mit den benachbarten Tagebauen Garzweiler und Inden das bedeutendste Transformationsprojekt des Rheinischen Reviers. Der Rahmenplan Hambach entwickelt das Leitbild einer vitalen und vielfältigen Landschaft, die sensibel auf wertvolle Bestandsstrukturen reagiert, neu nutzbare Freiräume intelligent einbindet, prägnante Orte und Landschaftsmerkmale inszeniert und neue Freizeitnutzungen mit städtebaulichen Ankern verortet. Von Beginn an sollen Möglichkeiten der temporären Nutzung des in Flutung befindlichen Tagebaus und der zukünftigen Seeuferlandschaft geschaffen werden. Das Neuland macht es sich zur Aufgabe einen Transformationsprozess zu gestalten der Landschaftsentwicklung, Land- und Forstwirtschaft, Erholung und Tourismus, Biotopverbund, Gewerbe- und Wissensproduktion, neue Siedlungsentwicklungen, multimodale Mobilität und erneuerbare Energieproduktion zusammen denkt. Es versteht sich somit als Großprojekt der Umbaukultur das von heute an, in der nahen bis in die ferne Zukunft Einfluss auf das Leben der Menschen in der Region hat. Dementsprechend wurde und wird das Projekt in einem intensiven Öffentlichkeitsbeteiligungsproozess unter Mitwirkung aller anliegenden Gemeinden und verschiedener Verbände diskutiert und weiterentwickelt.

Leistung Rahmenplanung 
Größe ca.440 km² Großraum I 8500 ha Tagebaufläche
Auftraggeberin Team Hambach (Neuland Hambach GmbH und RWE Power AG)
Projektpartnerin Städtebau: must Städtebau GmbH
Bildnachweis © bgmr I must, © vize / Team Hambach_ Visualisierungen S.4,6,9,10,13,15,20