Zauneidechsenhabitate Landschaftspark Herzberge I Berlin-Lichtenberg

  • Landschaft / Natur
Landschaftspark Herzberge 1 / 14
Bauabschnitte Zauneidechsenhabitate 2 / 14
Lageplan 3 / 14
Ausführungsplan Teilfläche 1 4 / 14
Prinzipschnitt Zauneidechsenhabitat 5 / 14
Vorbereitung der Habitatfläche 6 / 14
Beginn der Habitatherstellung 7 / 14
Fertigstellung der Habitate 8 / 14
Habitat nach einer Vegetationsperiode 9 / 14
Begutachung des Ersatzhabitats 10 / 14
umgesiedelte Zauneidechsen 11 / 14
umgesiedelte Zauneidechsen 12 / 14
umgesiedelte Zauneidechse 13 / 14
Habitat 1 Jahr nach Herstellung 14 / 14

Zauneidechsenhabitate Landschaftspark Herzberge I Berlin-Lichtenberg

Hoch 8d5eb3ea96aa6d8411b83159c50d3c743e6f189fe27bbf9217b3fef0304afe85 Runter 73169ddb03ba779574d1c3fe70dbd202a2462306dd06fe08958010812f841ed9

Mit dem Bebauungsplan 9-60 (Teilfläche ehem. Rangierbahnhof Schöneweide) wurden Eingriffe in Natur und Landschaft vorbereitet, die auch externe Ausgleichsmaßnahmen erfordern. Dies betraf auch Lebensraumverluste von Zauneidechsen.
Hierfür wurden Ersatzhabitate wurden auf Wiesenflächen im Landschaftspark Herzberge entwickelt, die bisher durch Schafbeweidung offen gehalten wurden. Ziel war es auch nach Ansiedlung der Zauneidechsen die Beweidung, dann angepasst an die Artenschutzerfordernisse fortzuführen. Dafür wurde zunächst ein Entwicklungskonzept erstellt und abgestimmt, dass auf 7 Teilflächen (10 ha Größe) Bereiche vorsah, die durch Auszäunung von Beweidung freizuhalten und in denen differenzierte Habitatstrukturen für Zauneidechsen anzulegen waren.
Diese Strukturen wurden dann ausführungsreif geplant, in zwei Bauabschnitten unter der Bauüberwachung von bgmr Landschaftsarchitekten von Herbst 2014 bis Oktober 2015 bzw. Frühjahr 2016 hergestellt.
Im Zeitraum von  April 2016 bis August 2017 wurden 1.200 Tiere in die Habitate umgesiedelt. Umsiedlung und weitere Beweidung der Flächen wurden bzw. werden im Rahmen eines Monitorings zusammen mit herpetologischen Fachgutachtern weiter begleitet.

Leistung Erstellung Artenschutzkonzept, Freianlagenplanung LPH 3-8 gemäß § 39 HOAI, Monitoring
Größe 10 ha
Auftraggeber Adlershof Projekt GmbH
Projektpartner K.-D. Kühnel + B. Bannert, herpetologische Fachgutachter; Dr. Hanna Köstler, Vegetationsentwicklung
Bildnachweis © bgmr