Begegnungsräume und Plätze der 'Inneren Erschließung' Schumacher Quartier I Berlin

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Quartierstraße mit Retentions-/ Verdunstungs- und Aneignungsflächen 1 / 11
Übersicht Maßnahmen Regenwassermanagement 2 / 11
Kaskadenprinzip 3 / 11
Kaskade für private Baufelder 4 / 11
Kaskade öffentlicher Raum I Verdunstung I Retention I urban wetlands 5 / 11
Versickerung im Straßenraum 6 / 11
Platz mit zentraler Retentions- und Verdunstungsfläche 7 / 11
Platz mit zentraler Retentions- und Verdunstungsfläche 8 / 11
Podestplatz 9 / 11
Wasserplatz 10 / 11
Brunnenplatz 11 / 11

Begegnungsräume und Plätze der 'Inneren Erschließung' Schumacher Quartier I Berlin

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Im Schumacher Quartier werden die Straßen und Plätze der 'Inneren Erschließung' mit dem Ziel der Stärkung von Aufenthaltsqualität und nicht automobiler Langsamverkehre entwickelt. Im neuen Stadtquartiers für ca. 5.000 Wohnungen treten monofunktional, straßenverkehrliche  Prägungen zugunsten nutzbarer, durchgrünter, dem Aufenthalt und der Nutzung von Bewohnern und Bewohnerinnen dienender Freiräume zurück. Straßen und Plätze werden so zu Begegnungsräumen. Die Funktionen der hitzeangepassten, klima- und wassersensiblen Stadtentwicklung sind Teil der Neugestaltung. Ziel ist es ein weitgehend abflussloses Stadtquartier zu schaffen und die Elemente der Regenwasserbewirtschaftung, sichtbar und natürlich zu integrierten. Hier findet das Prinzip der Schwammstadt Anwendung: Das Regenwasser wird als Ressource genutzt, um es durch Speicherung und Verdunstung für die Kühlung des neuen Stadtquartiers einzusetzen. Die Siedlungsentwicklung wird entkoppelt von negativen Wirkungen auf das Klima und den Wasserhaushalt. Das Thema der klimaangepassten Stadt wird als eine Kaskade von Maßnahmen aufgebaut: Rückhalten, Nutzen, Verdunsten und Grundwasser anreichern. Mit dieser Kaskade soll eine Wasserbilanz erreicht werden, die sich den natürlichen Verhältnissen annähert. Ein Großteil des Wassers soll verdunsten, ein kleiner Teil versickern. Kein Wasser soll oberflächlich abfließen. Für die Baufelder und die öffentlichen Räume werden dazu unterschiedliche Strategien entwickelt. Die graue Infrastruktur wird hier zur grau-grünen Infrastruktur. Neben dem veränderten Umgang mit dem Regenwasser werden weitere Bausteine für die Hitzeanpassung wie Schatten, Albedo sowie Wohlfühlräume vorgeschlagen. bgmr Landschaftsarchitekten erarbeiteten den Regenwasserleitplan und setzen die Konzeption derzeit für den Bereich der öffentlichen Quartierstraßen und Plätze planerisch um.

Leistung Leitplan Regenwasser und Hitzeanpassung, Lph 2-3 öffentliche Straßen und Plätze Gesamtquartier I Lph 2-6 1.BA (im Bau)
Größe 507.488 qm
AG Leitplan Land Berlin vertreten durch Tegel Projekt GmbH 
AG Lph 2-6 Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft
Projektpartnerin Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH
Bildnachweis © bgmr